Jahresbericht 2018


Sehr geehrte Mitglieder, sehr verehrte Gäste,

auch das Jahr 2018 ist wieder wie im Pfluge vergangen. Unser Angebot an die Sportvereine, diese mit gut ausgebildeten Trainern bei Ihren Sportangeboten zu unterstützen, konnten wir auch in 2018 leider nicht zu 100% realisieren, da wir durch den krankheitsbedingten Ausfall einer Lehr-kraft mehrfach improvisieren mussten und erst im zweiten Halbjahr eine dauerhafte Ersatzlösung mit Frau Wolansky sukzessive installieren konnten. Das spiegelt sich auch in unseren geleisteten Sportstunden in Höhe von 2.204 (Vorjahr 1.670) Stunden wieder.  

Unser vielfältiges Unterrichtsspektrum mit Kinderturnen, Damen- und Rückengymnastik, Tischten-nis, Volleyballtraining, Ballschule, Fußballtraining, Fitnesstraining, Leichtathletik, Jazztanz, Eltern- und Kindturnen, Senioren- und Kindergartenturnen und neu hinzugekommen: Röhnradturnen und Akrobatik sowie unsere Angebote in der offenen Ganztagsschule Groß-Grönau dient weiterhin vor-rangig der Versorgung der kleineren Vereine mit qualifizierten Übungsleitern. Die veränderten Schulzeiten führten auch bei uns zu veränderten Übungszeiten bzw. zu alternativen Angeboten in den offenen Ganztagsschulen.

Ab 2018 haben wir ein neues Arbeitsfeld mit der sportlichen Betreuung von Pflegekräften, einem Modelprojekt der Uni Hamburg, in unser Angebot aufgenommen, welches wir auch 2019 fortset-zen werden. Unsere Lehrkraft Frau Köhn wurde dafür gesondert geschult.

Unser Angebot der Busausleihe, mit dem wir den Vereinen im Kreis eine kostengünstige Ausleih-möglichkeit für den Transport der Mitglieder zu deren sportlichen Veranstaltungen bie¬ten, wurde aufgrund unseres besonderen Wochenendangebotes gut genutzt. Terminvereinba¬rungen nimmt unsere Geschäftsstelle oder die Geschäftsstelle des Kreissportverbandes gern entgegen.   
 
Mit der Kreiszuwendung von jetzt 90.000, -- € konnten wir in 2018 bedingt durch den langen Krankheitsfall und durch eine freiwillige Stundenreduzierung bei einem Sportlehrer einen positiven Haushaltsabschuss erzielen. Dank einer Spende der Kreissparkassenstiftung können wir ab 2017 auch wieder die laut Tarif geltenden Vergütungen für unsere Lehrkräfte zahlen.

Unseren Stundensatz von 16,00 €, den wir seit 2016 in Rechnung stellen, werden wir auch in 2019 beibehalten. Für besondere Kurse, wie Herzsport und durch Krankenkassen geförderte Kurse, wer-den wir ab 2019 höhere Stundensätze mit den durchführenden Vereinen vereinbaren, um von de-ren Förderung mit zu profitieren.       

In den regelmäßigen Dienstbesprechungen und Vorstandssitzungen unseres Vereins wurden in 2018, wie bereits dargestellt, viele Vertretungsthemen und Neuerungen unbürokratisch bespro-chen und auf den Weg gebracht. 

Alle anderen Dinge hat unsere Mitarbeiterin der Geschäftsstelle, Frau Nicole Rusch, vorbildlich im Griff und unterstützt uns, als den ehrenamtlichen Vorstand, hervorragend in der Leitung unseres Vereins für Jugend¬pflege und Sport. An dieser Stelle von unserer Seite ein herzlicher Dank an Sie, Frau Nicole Rusch, für Ihre stete und flexible Einsatzbereitschaft.

Ein besonderer Dank geht, wie in allen Jahren, an unsere vier Wandersportlehrer/innen

- Silke Schultz, Stefano Mari, Dagmar Köhn und Andrea Wolansky -

für ihre wieder vorbildliche und mitdenkende Arbeit in den Vereinen.

Unsere langjährige Lehrkraft Martina Schäkel hat unseren Verein auf eigenen Wunsch verlassen, wir wünschen Ihr viel Erfolg in Ihrem neuen Tätigkeitsbereich.

Unsere Wandersportlehrer sind mit Ihren unüblichen Dienstzeiten - sie arbeiten meist dann, wenn andere frei haben - das beste Beispiel für eine flexible Arbeitszeitgestaltung. Hierfür nochmals Danke und die Bitte eingeschlossen, weiterhin so engagiert für die Vereine und deren Mitglieder Sport- und Freizeitangebote anzubieten.

Bedanken möchte ich mich weiterhin auch im Namen meiner Vorstandskollegen für die bishe¬rige, finanzielle Unterstützung des Kreises Herzogtum Lauenburg, ohne die der Einsatz der Wander-sportlehrer nicht möglich wäre. Verehrte anwesende Vertreter der politischen Parteien im Kreis-tag, sorgen sie mit ihrem Votum auch weiterhin dafür, dass wir dieses sinnvolle sportliche und ju-gendpflegerische Angebot im Kreis Herzogtum Lauenburg in den jetzt finanziell schwierigen Zeiten beibehalten können. Eine Anpassung dieses Zuschusses an die Lohnentwicklung des TVöD in den kommenden Jahren ist für die Lebensfähigkeit unseres Vereins für Jugendpflege und Sport jedoch unentbehrlich. Auch wenn für die nächsten drei Jahre durch die Spende der Kreis-sparkassenstiftung unser Haushalt abgesichert ist.

Weitere Preiserhöhungen unserer Stundensätze bei den betreuten Vereinen sind unseres Erach-tens nicht mehr möglich.

Daher unser Appell: Bedenken Sie in Ihren politischen Beschlüssen: Sparen im vorbeugenden Jugendsport ist nicht immer der beste Weg zur Gesundung der öffentlichen Haushalte.
 
In diesem Sinne auf eine weiterhin partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.   
 
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

   Horst Diestel
(1. Vorsitzender)